Colin Powell, ungeschlagener Meister im Präsentieren unwiderlegbarer Beweise seit seiner berühmten Präsentation über Saddams Massenvernichtungswaffen, schlägt wieder zu!
Jetzt kann Putin einpacken, niemand wird ihm mehr glauben. Wäre Powell letztes Jahr nicht verhindert gewesen und hätte die unwiderlegbaren Beweise über Assads Chemiewaffen präsentiert, Assad wäre schon längst Geschichte. Doch nicht diesmal!!

Colin Powell, ungeschlagener Meister im Präsentieren unwiderlegbarer Beweise seit seiner berühmten Präsentation über Saddams Massenvernichtungswaffen, schlägt wieder zu!

Jetzt kann Putin einpacken, niemand wird ihm mehr glauben. Wäre Powell letztes Jahr nicht verhindert gewesen und hätte die unwiderlegbaren Beweise über Assads Chemiewaffen präsentiert, Assad wäre schon längst Geschichte. Doch nicht diesmal!!

Der einzige Unterschied zwischen dem Tod und Steuern ist, dass der Tod nicht jedesmal schlimmer wird, wenn sich das Parlament trifft.
Will Rogers
Ich trage eine Waffe, weil mir ein Polizist zu schwer ist.
unbekannt
All my life I kept trying to go up in society. Where everything higher up was legal. But the higher I go, the crookeder it becomes. Where the hell does it end?
Michael Corleone
Ich erkläre euch jetzt mal die Welt

Die Menschen im allgemeinen, die sind eher dumm und selbstsüchtig, aber einige Menschen, die sind abgrundtief böse. Diese nennt man Kapitalisten. Sie versuchen mit allen Mitteln, möglichst viele Güter zusammenzuraffen und geben ihren Mitmenschen nichts davon ab. Sie zerstören rücksichtslos die Umwelt auf der Jagd nach Gewinn. Wann immer sich eine Gelegenheit bietet, betrügen sie die normalen, eher einfältigen Durchschnittsmenschen. Das Vehikel für all die Ausbeutung und all den Betrug ist der sogenannte freie Markt. Er bietet den Kapitalisten mannigfaltige Gelegenheiten für ihre verabscheuungswürdigen Aktivitäten, insbesondere da die Kapitalisten in ihm ungestört Monopole und Kartelle bilden können. Diesen sind die Menschen dann völlig hilflos ausgeliefert, die Kapitalisten können den darbenden Menschen praktisch jeden Preis für die Waren, die sie zum Leben brauchen, abknöpfen.

So akkumulieren sie immer mehr Kapital. Der Graben zwischen superreichen Kapitalisten und darbenden Massen wird immer größer. Aber gottseidank gibt es noch das Gute auf der Welt, den weißen Ritter auf dem Pferd mit Lanze, der die bösen Kapitalisten daran hindert, die Welt völlig zu übernehmen mit ihrer widerwärtigen Kapitalakkumulation, und sie zurückdrängt in ihre Schlangengrube wie einst Sankt Georg den Drachen. Ich rede hier selbstverständlich vom Staat. Beim Staat sind ausschließlich Engel und Heilige beschäftigt, und zwar wehrhafte Heilige, die nicht nur umfassend und bis ins klitzekleinste Detail wissen, was das Beste für die Menschen ist (besser als die doch eher dummen Durchschnittsmenschen jedenfalls), sondern die ihr Wissen in weise Regeln und Gesetze, Vorschriften und Verordnungen gießen, und mit diesen bewaffnet dem Bösen in Form der Kapitalisten gegenübertreten.

Sie zwingen die Ausbeuterschweine mit Mindestlohngesetzen, den ausgebeuteten Massen anständige Löhne zu zahlen, sie zwingen sie mit Umweltschutzauflagen, Mutter Erde nicht weiter zu schänden, sie zwingen sie mit Kartellämtern zur Aufgabe ihrer schändlichen Monopolpraktiken, sie zwingen mit Arbeitsschutzgesetzen, mit Ladenschlussgesetzen, mit gesetzlicher Privilegierung von Gewerkschaften, mit Straßenverkehrsordnungen, Bauvorschriften, Dosenpfandverordnungen, Erneuerbare-Energien-Gesetzen, Duschkopf- und Staubsaugerverordnungen und und und.. dass wir noch nicht in einer perfekten Welt leben, obwohl wir einen Staat haben, ist alleine der Tatsache geschuldet, dass der Tag nur 24 Stunden hat und es noch viel zu wenige dieser weisen Wesen im Staatsdienst gibt, die sich doch mindestens 20 Stunden täglich, 7 Tage die Woche abrackern, um uns mit Wohltaten zu überhäufen und unseren Feinden furchtlos gegenüberzutreten. Am besten wäre es, wenn alle Menschen beim Staat beschäftigt wären und so ebenfalls zu weisen Engeln würden. Das gab es zwar schon sehr oft und es ist immer entsetzlich schiefgegangen, aber daran waren auf keinen Fall die weisen Engel schuld - da müssen auch irgendwie die Kapitalisten ihre Finger im Spiel gehabt haben, ich weiß zwar nicht wie, aber anders kann ich es mir nicht erklären..

Ok, vom allem, was ich gerade geschrieben haben, ist genau gar nichts wahr. All dies sind Hirngespinste, Lügenpropaganda, ein Haufen dampfende Gedankenexkremente, ausgedacht, um naiven Gemütern das Gehirn zu vernebeln und sie von der Wahrheit fernzuhalten.

Von den Menschen sind manche dumm und manche schlau, manche gut und manche böse - der Durchschnittsmensch wird wohl irgendwo in der Mitte liegen, er ist also nicht grad blöde und auch einigermaßen gutherzig, wenn er auch zuerst mal auf sich und die seinen schaut. Es gibt aber auch einige Menschen, die sind wahre Helden, und sie wissen es oft nicht einmal. Diese nennt man Kapitalisten. Sie wollen zwar auch nur in erster Linie das Beste für sich und die ihren, aber da sie sich beim Erreichen dieses Ziels an das Nichtaggressionsprinzip halten und ausschließlich auf Basis von freiwilligen Verträgen zum Nutzen beider Parteien handeln, helfen sie (gewollt oder ungewollt) auch all ihren Geschäftspartnern und Angestellten.

Durch ihren Fleiß und ihre Kreativität schaffen sie Wohlstand für ihr gesamtes Umfeld. Allerdings ist dieses Umfeld, der freie Markt, kein schöner Ort für Kapitalisten. Sobald der Fleiß ein bisschen nachlässt, sobald mal eine kurze Zeit keine neuen Ideen kommen, hat einen schon der nächste, Fleißigere und Kreativere überholt. Monopole, auf denen man sich ausruhen könnte, sind im freien Markt unmöglich. Darum sind die Kapitalisten, die unter diesen Bedingungen nicht nachlassen und das Nichtaggressionsprinzip achten auch solche Helden.

Aber es gibt auch weniger Heldenhafte unter ihnen. Diese brauchen geschützte Räume, in denen ihnen die Konkurrenz vom Halse gehalten wird, weil ihnen sonst die Luft ausgeht. Sie sind nicht so fleißig oder kreativ wie ihre Mitbewerber, wollen aber trotzdem vorne dabei sein. Sie wollen unbedingt die Hängematte des Monopols. Darum verbünden sie sich mit der Dunklen Seite der Macht. Also mit der Macht. Dem Staat. Der Staat besteht aus all den Menschen, die auf das Nichtaggressionsprinzip scheißen, die ihr täglich Brot mit Gewalt verdienen, mit der Beraubung, Versklavung und gewalttätigen Gängelung ihrer Mitmenschen. Ihren Raub nennen sie Steuern, ihre Versklavung nennen sie Wehrpflicht, ihre Morde nennen sie Friedensmissionen, ihre Unterdrückung des Individuums nennen sie Demokratie.

In alten Zeiten (als sich die obersten von ihnen gemeinhin noch Könige nannten)pflegten sie den Unternehmern einfach ein Monopol zu gewähren: “Du, Händler xy, bekommst das Salzmonopol in w. Wenn jemand anderer als du hier mit Salz handelt, werde ich ihn einen Kopf kürzer machen. Dafür zahlst du mir Summe z.” Da heute die Leute alle etwas raffinierter sind (und als Herrschaftslegitimation auch nicht mehr der “Wille Gottes” reicht, sondern es schon der genauso imaginäre “Wille” des von ihnen immer noch genauso wie eh und je ausgebeuteten “Volkes” sein muss), erfolgt die Monopolgewährung versteckt in Regeln und Verordnungen, die vorgeblich die Arbeitnehmer, die Umwelt, das “Klima” oder sonst was schützen, in Wirklichkeit aber dem auf etatistischen Abwegen wandelnden Unternehmer genauso wie eh und je die Konkurrenz vom Leib halten.

Oftmals werden dergestalt privilegierte Unternehmer dank ihrer Privilegien so mächtig, dass sie die Richtung des Staates bestimmen können. Sie können sich Gesetz um Gesetz maßschneidern lassen und so immer mehr Güter zusammenraffen. Sie sind nicht mehr Bittsteller gegenüber den Beamten und Politikern, sondern sie lassen diese nach ihrer Pfeife tanzen, da ihr Netz aus Einfluss und Überwachung, beruhend auf Gewalt, so fein und weit gewebt ist, dass selbst der Regierungschef, dem 12 Polizeimotorräder vorwegfahren, wenn er unterwegs ist, vor ihnen auf Knien rutschen muss. Diese Strukturen nennt man dann Korporatismus, oder auch Oligarchie. Wenn die Akteure auf Seiten des Staates noch eher mächtiger sind, als ihre symbiontisch mit und von ihnen lebenden privaten Akteure, dann nennt man es Faschismus, oder auch soziale Marktwirtschaft (je nachdem ob die staatlichen Akteure lieber in Uniform oder im schicken Designeranzug auftreten ;-)).

Wo bleiben bei dem ganzen Spiel die unterdrückten Massen? Nun, in der echten freien Marktwirtschaft gibt es niemanden, der unterdrückt wird, da alle das Nichtaggressionsprinzip achten. Selbst der unintelligenteste und am wenigsten motivierte Arbeitnehmer bekommt noch genug vom allgemein steigenden Wohlstand ab, der wie die Flut einen Hafen voller Boote, alle gleich anhebt, sowohl die dicken Dampfer als auch die kleinen Nussschalen. Kommt allerdings der Staat ins Spiel, leidet die Bevölkerung. Der Staat produziert nichts. Er erschafft keinen Wohlstand. Und der normale Untertan kann sich keine Gesetze maßschneidern lassen - die den dunklen Kapitalisten auf den Leib geschneiderten Gesetze belasten und benachteiligen also den normalen Menschen, zusätzlich zu all den Steuern, den Frondiensten und den sonstigen Freiheitseinschränkungen des Gewaltstaates. Wieso nun ertragen die Menschen das alles? Nun, es gibt im Etatismus noch eine dritte Kaste neben den Staatsschergen und den korporatistischen Staatsprofiteuren. Früher hießen sie Klerus. Heute heißen sie Intellektuelle und Medienschaffende. Sie trichtern den normalen Menschen solchen Dünnpfiff wie den eingangs beschriebenen ein, damit sie glauben, ihre Ausbeuter seine ihre Beschützer, und sie deshalb nach immer mehr Ausbeutung schreien. Damit das heutzutage, wo doch alle recht schlau und wenig abergläubisch sind, noch funktioniert, werden die Dinge künstlich verkompliziert, gut sichtbar z.B. beim Geldsystem. Ok, bei manchen Bevölkerungsgruppen, vornehmlich den grün angehauchten, funktioniert Aberglaube immer noch, siehe “Klimarettung”.

Aber eine gute Nachricht gibt es: die Staats- und korporatistischen Akteure sind  nur eine kleine Minderheit. Sie sind auf die Unterstützung, zumindest aber auf die Duldung der normalen Menschen angewiesen. Sobald die Menschen ihre Übergriffe nicht mehr tolerieren, und sei es nur durch Vermeidung und zivilen Ungehorsam, bricht der ganze Mummenschanz zusammen wie ein Kartenhaus. Sobald genug Menschen erkennen und aussprechen, dass der Kaiser nackt ist, muss er rennen, der Kaiser. Seine Macht ist gebrochen, die Menschen sind wieder frei. Gut sichtbar ist dies wiederum an unserem Falschgeldsystem, das alleine auf der Gutgläubigkeit der Menschen beruht und zusammenbricht, sobald genug Menschen die Wertlosigkeit von bedruckten Papierschnitzeln erkennen und nicht mehr mitmachen.

Friedlich dem Staat die Stirn bieten

Aus dem englischen Original von Dan Sanchez

Was glaubt ihr, wie die Öffentlichkeit reagieren würde, wenn die nationalen Regierungen oder die EU versuchen würden, allen die Kinder wegzunehmen und sie in die Obhut anderer Eltern zu geben? Oder wenn sie versuchen würden, den Leuten die Autos oder die Häuser wegzunehmen? Wichtiger noch, welche Art von Reaktion würde der Staat erwarten? Die Antwort ist natürlich massenhafter Widerstand, eingeschlossen, aber nicht beschränkt auf, zivilen Ungehorsam und Umgehung.

Warum bezeichne ich zivilen Ungehorsam und Umgehung als “Widerstand”? Ich definiere Widerstand als das Ausüben von Kontrolle über die eigene Person und das rechtmäßige Eigentum, den Anmaßungen des Staates trotzend, oder als Hilfe gegenüber anderen, dies zu tun. Nach dieser Definition ist der Begriff Widerstand nicht auf die Abwehr von Aggression mit defensiver Gewalt, oder der Androhung solcher, beschränkt. Ziviler Ungehorsam ist Widerstand, weil der Ungehorsame die Kontrolle über seine eigene Person und sein rechtmäßiges Eigentum behauptet, indem er sich deutlich weigert, den Diktaten des Staates Folge zu leisten, selbst wenn er sich nicht wehrt, wenn die Staatsschergen kommen, um ihn festzunehmen oder ihm sein Eigentum zu entreißen. Umgehung ist Widerstand, weil sie ganz einfach die heimliche (aber ehrenwerte!) Behauptung der Kontrolle über die eigene Person und das eigene rechtmäßige Eigentum dem Staat zum Trotz darstellt. Die Wichtigkeit von Umgehung für die effektive Verteidigung der Freiheit ist der Hauptgrund, warum Massenüberwachung solch eine tyrannische Bedrohung darstellt.

Es ist hauptsächlich der Erwartung von massenhaftem Widerstand geschuldet, dass der Staat solch empörendes Unrecht wie bei den oben genannten Beispielen  nicht begeht, und auch so bald nicht begehen wird, zumindest so lange nicht, bis er es geschafft hat, durch ideologische Indoktrination, Propaganda und das Schüren von Ängsten einen massenhaften Wechsel der öffentlichen Meinung hin zu noch mehr Staatsgläubigkeit zu erzeugen. Wäre es ansonsten nicht im Interesse der Machthaber, durch solche dreisten Übergriffe rivalisierende Loyalitäten zu zerstören, die Staatsfinanzen zu sanieren und die Leute noch abhängiger vom Staat zu machen?

Es ist letztendlich diesem potentiellen Widerstand geschuldet, und nicht irgendwelchen Verfassungen, Gesetzen oder “Gewaltenteilungen” innerhalb des Staates, dass uns die, zugegebenermaßen schon extrem eingeschränkten,  Rechte, die wir zur Zeit noch haben, nicht auch noch genommen werden. Diese Wahrheit hat eine entscheidende Bedeutung für Strategien hin zu mehr Freiheit.

Aufklärung wird weithin als essentiell für die Strategie hin zu mehr Freiheit betrachtet, zu Recht. Aber die Frage, die man sich ganz logisch stellt, lautet natürlich, wie in Folge von Aufklärung Nägel mit Köpfen gemacht werden: wie die Zustimmung der breiten Masse der Menschen zum Libertarismus  zu einer libertären Realität wird?

Eine verbreitete Antwort auf diese Frage lautet “Politik”: eine libertäre Bevölkerung bewegt den Staat dazu, sich zu verkleinern, entweder durch demokratische Reformen oder durch Revolution der breiten Mehrheit: durch die Wahlurne oder das Gewehr.  Diese Antwort ist mit einem entscheidenden Fehler behaftet, aus Gründen, die hier und hier dargelegt werden. Legalisierte Gewaltinitiierung wird niemals beendet werden, indem man sich (ganz oder teilweise) den Gewaltapparat aneignet, egal ob diese Aneignung mittels dem Stürmen von Wahlkabinen, öffentlichen Plätzen oder Schlachtfeldern bewerkstelligt wird.

Wie sonst können dann Nägel mit Köpfen gemacht werden? Die einzige Art, Freiheit auf eine prinzipientreue und sich nicht rächende Weise zu erlangen, ist durch potentiellen Widerstand.

Wie oben schon dargelegt wissen die Staatsschergen, dass sich die Leute nur so viel gefallen lassen, und nicht mehr. Sie wissen, dass die Menschen Schandtaten, die empörend genug sind, mit weitreichendem physischen Widerstand begegnen würden, wenn der Vollzug versucht würde. Und gemeinhin entscheiden sie, dass die Kosten, die sie für den Versuch des Vollzuges zu bezahlen hätten, den erwarteten Gewinn beim Vollzug nicht wert sind; also wagen sie nicht mal den Versuch. Und so wird die Staatsgewalt effektiv zunichte gemacht oder eingeschränkt, ohne dass auch nur ein Schuss fällt oder auch nur eine Stimme abgegeben wird.

Jetzt stellt euch vor, die Menschen würden in Zukunft über die staatliche Schulpflicht und sporadisches Kidnapping durch die Jugendämter so denken, wie sie heute über das massenhafte Austauschen der Kinder denken; sie würden über Massenüberwachung genau so denken, wie sie heute über massenhafte Bücherverbrennung denken; sie würden über alle staatlichen Enteignungen so denken, wie sie heute über das direkte Enteignen von Autos oder Häusern denken.

Je erfolgreicher Libertäre bei ihrer Auklärungsarbeit sind, desto weniger toleriert die Mehrheit die eigene Unterjochung durch den Staat, und desto mehr werden staatliche Übergriffe durch potentiellen Widerstand zunichte gemacht oder eingeschränkt. Je weiter die friedliche libertäre Aufklärungsarbeit voranschreitet, desto größer wird der Puffer des potentiellen öffentlichen Widerstandes, der den Staat wiederum dazu bewegt, sich zurückzuziehen.

Der Staat mag hier oder da sein Glück versuchen und in tyrannischer Weise versuchen, das, was er als “Bluff” seiner Opfer wahrnimmt, aufzudecken; und als Folge mag aus potentiellem Widerstand tatsächlicher Widerstand werden. Aber es ist lebenswichtig, dass jeder physische Widerstand sich absolut auf die Verteidigung der eigenen Person und des eigenen Eigentums beschränkt, dass er so passiv wie möglich ist (wie z.B. durch Umgehung und zivilen Ungehorsam), dass er nie die Rechte unbeteiligter Dritter oder auch der Aggressoren selbst verletzt (durch überzogene Abwehr), dass er vorher genauestens abgewägt wird (insbesondere Risiken und Nutzen für einen selbst und  andere), und dass er auf eine Art und Weise ausgeführt wird, die weitgehende Sympathie für das sich wehrende Opfer und einen öffentlichen Aufschrei der Entrüstung gegenüber dem gewaltinitiierenden Staat verursacht. (Die kürzlich verübte Tat in Las Vegas war kein Widerstand, sondern kaltblütiger Mord. Solche Verbrechen verursachen nur weitere Verbrechen und nützen dem tyrannischen Staat.)

Denn, falls es die Mehrheit schafft, den Machthabern durch Proteste, Streiks, Onlinekampagnen etc ihren fundamentalen Sinneswandel und ihre neugefundene Entschlossenheit mitzuteilen, kann es sein, dass Akte des physischen Widerstandes spärlich gesät bleiben. In diesem Fall müssen selbst die dickschädligsten Staatsschergen einsehen, dass das alles kein Bluff ist, dass sie hoffnungslos in der Unterzahl sind, und dass sie gut daran täten, ihre Verluste zu begrenzen, indem sie entweder ins voluntaristische Lager wechseln oder das Weite suchen.

"Wahlurne oder Gewehr" ist nicht die richtige Entscheidung. Außerstaatlicher potentieller Widerstand kann etwas bewegen, und ist letztendlich auch das einzige, das jemals etwas entscheidendes bewegt hat. Aufklärung, Sinneswandel und potentieller Widerstand - nicht Wählen gehen, Gesetzgebung oder Revolution - sind sowohl für die Freiheit, die uns noch bleibt, als auch für die Freiheit, die wir friedlich zurückerobern werden, verantwortlich.

Sozialismus - eine Idee, so gut, dass die Leute dazu gezwungen werden müssen.

Sozialismus - eine Idee, so gut, dass die Leute dazu gezwungen werden müssen.